Genf: Hyundai gibt mit HED-7 i-flow Ausblick auf neuen Sonata
Studie mit Diesel-Mildhybrid und ix35 FCEV mit Brennstoffzelle
Sparsamer Antrieb
Unter der Haube des HED-7 i-flow arbeitet ein neuer Common-Rail-Diesel mit 1,7 Liter Hubraum und doppelter Turboaufladung. Der Selbstzünder ist an einen Elektromotor gekoppelt. In Verbindung mit einem Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe kommt der als Mildhybrid ausgelegte Wagen laut Hyundai mit 3 Liter Kraftstoff im Schnitt 100 Kilometer weit entsprechend 85 Gramm CO2-Ausstoß pro Kilometer. Als Stromspeicher dient eine Lithium-Ionen-Polymer-Batterie. Zusätzlich zu den Rekuperationsgewinnen beim Verzögern und Bremsen durch den Hybridantrieb erzeugen Solarzellen auf dem Dach und dem Armaturenbrett Strom. Die Umkapselung des Dieselmotors mit PU-Kunststoff soll dafür sorgen, dass der Selbstzünder möglichst nur Warmstarts absolviert.
SUV mit Brennstoffzelle
Ein weiteres Exponat auf dem Hyundai-Stand in Genf ist der ix35 FCEV mit Brennstoffzelle. Seine Antriebseinheit leistet 100 kW (136 PS) und verhilft dem Fahrzeug zu einer Spitze von 160 km/h. Dank des 5,6 Kilogramm fassenden Wasserstofftanks beträgt die Reichweite 650 Kilometer. Mit an Bord ist eine Lithium-Polymer-Batterie mit einer Kapazität von 21 kWh. Im Jahr 2012 soll der ix35 FCEV in einer Auflage von mehr als 1000 Stück produziert und an Flottenkunden in Korea ausgeliefert werden.
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