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Honda bringt Doppelkupplungsgetriebe für Motorräder

Dank fehlender Zugkraftunterbrechung scheint das DKG für Zweiräder prädestiniert zu sein

Schließlich gibt es noch einen spezifischen Vorteil von Doppel­kupplungs­getrieben, der im Motorrad wertvoll ist, zumindest wenn die Kupplungen sauber zusammenarbeiten. Da der eigentliche Schalt­vorgang vorausschauend erfolgt und der Gangwechsel tatsächlich nur noch ein Umkuppeln ist, erfolgt das „Schalten“ ohne Zugkraft­unterbrechung. Man stelle sich stattdessen ein automatisiertes Schaltgetriebe bei einem Zweirad vor: Es würde eine elende Unruhe ins Fahrzeug bringen, die man zum Beispiel in Kurven überhaupt nicht gebrauchen kann.

Muster mit Wert
So spricht einiges dafür, dass das Honda-DKG ein Erfolg werden könnte, wie bei Autos stellt sich freilich die Frage nach dem Preis. Dass die erste Anwendung in der neuen Ausgabe der schon fast legendären VFR kommt, gibt die Zielrichtung vor, ganz billig wird der Spaß sicherlich nicht. Es gibt aber noch einen Aspekt, über den sich jetzt herrlich spekulieren lässt: Bisher gingen im Automobilbereich Experten davon aus, dass Doppelkupplungsgetriebe vor allem eine europäische Angelegenheit seien, während Autohersteller in Asien auf das stufenlose CVT setzen. Nach Hondas Vorstoß im Motorradbereich könnte man sich auch Synergien in Richtung der Autokollegen vorstellen.

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