Mercedes C-Klasse als Erlkönig unterwegs
Der Neue könnte schon im nächsten Jahr auf den Markt kommen
Haar, 30. Januar 2012 – Fast 80.000 Fahrzeuge der C-Klasse konnte Mercedes im vergangenen Jahr in Deutschland verkaufen. Ein Grund für die guten Verkaufszahlen war sicher das Facelift im Frühjahr 2011. In diesem Jahr bekommt der Bestseller allerdings harte Konkurrenz. Deshalb arbeiten die Schwaben derzeit intensiv am Nachfolger.
Front von CLS und SLK
Der erwischte Erlkönig ist an der Front gut getarnt. Das hat auch seinen Grund: Mercedes wird das Gesicht der nächsten C-Klasse deutlich überarbeiten und vermutlich an die Baureihen CLS und SLK mit einer stärker gepfeilten Frontpartie anlehnen. Ein Kennzeichen dafür sind die schmalen Scheinwerfer sowie der flach und breit geformte Kühlergrill. Bei dem fotografierten Wagen sind die Flanken zwar noch glatt gestrichen, der Mittelklasse-Wagen dürfte aber an den Seiten stärker geformte Sicken und Kanten erhalten. Die neuen Seitenspiegel bekommen eine runde Form und sitzen weiterhin im Dreieck der A-Säule. Auch das Heck haben die Testpiloten vor ihrer Ausfahrt sorgfältig abgeklebt. Auffällig sind die runden Heckleuchten, die eine neue LED-Technik bekommen sollen. Die Erlkönig-Bilder lassen vermuten, dass die C-Klasse eine kleine Abrisskante bekommt.
Bekannte Gegner
Widersprüchliche Angaben gibt es dazu, wann die neue C-Klasse auf den Markt kommt. Offiziell soll es erst 2014 soweit sein, einige Branchenkenner gehen aber davon aus, dass Mercedes die Vorstellung auch um ein Jahr vorziehen könnte. Denn obwohl das letzte Facelift des aktuellen Modells erst im März 2011 auf den Markt kam, ist die C-Klasse im deutschen Premium-Dreikampf damit schon wieder das älteste Angebot. Audi hat gerade den überarbeiteten A4 vorgestellt und ab dem 11. Februar steht der neue BMW Dreier bei den Händlern.
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