Mit dem Range Rover TDV8 im Gelände
Der neue entwickelte Selbstzünder ist stärker und sparsamer als der Vorgänger
Porto (Portugal), 12. Juli 2010 – Der Range Rover gehört zu den wenigen Autos, die quasi seit Ewigkeiten in kaum veränderter Form gebaut werden. Seit der Premiere im Jahr 1970 wurden nur drei Generationen aufgelegt, die alle eindeutig als Range Rover identifizierbar sind. Die kastige Grundform mit hohem Aufbau und vielen rechten Winkeln blieb gegen alle Aerodynamik-Erfordernisse bis heute erhalten. In der neuesten, 2002 gestarteten Generation rückte das Auto allerdings mit Einzelradaufhängung und selbsttragender Karosserie von der eindeutigen Geländeorientierung ab. In seiner modernen Form ist der Range wohl eines der luxuriösesten SUVs auf dem Markt.
Ein V8-Diesel allein für den Range
Unter der Haube des Range Rover arbeitete bisher entweder ein V8-Kompressorbenziner mit 5,0 Liter Hubraum und Direkteinspritzung oder ein 272 PS starker V8-Diesel mit 3,6 Liter Hubraum. Ab 1. Oktober 2010 wird der alte Motor durch eine Eigenentwicklung abgelöst, die dem Range vorbehalten bleibt, also weder bei der Schwestermarke Jaguar noch in anderen Land Rover-Modellen eingesetzt werden soll.
Stark und schön leise
Der Hubraum des Diesels steigt auf 4,4 Liter, die Leistung auf 313 PS. Mit seiner parallel-sequenziellen Aufladung stemmt der Motor starke 700 Nm auf die Kurbelwelle. Damit kann sich das Auto fast ungebührlich wild betragen: Beim unbedachten Tritt auf das Gaspedal erhält man einen Stoß in den Rücken. Der Diesel-Range beschleunigt in 7,8 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h. Dabei bleibt der Diesel in allen Lebenslagen erfreulich leise. Bei hohen Drehzahlen dröhnt er nicht, sondern wird nur ein wenig rauer.

