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Neuzulassungen im Februar 2010

Die Segmente der Kleinst- und Kleinwagen stürzen ab

Vorteil BMW

Die Marken, welche sich im Februar im Vergleich zum Vorjahr steigern konnten, sind schnell aufgezählt. BMW legte um 6,9 Prozent zu, Nissan um 45,5 Prozent und Land Rover um 23,2 Prozent.

Sorgen im KFZ-Gewerbe

Angesichts der schwachen Zahlen äußert auch das Kraft­fahr­zeug­gewerbe Sorgen um seine Arbeitsplätze. Beispiel Berlin und Brandenburg: Im Ausnahmejahr 2009, das der Autobranche durch die Abwrackprämie einen Schub gab, seien in beiden Bundesländern 184.000 neue und 348.240 gebrauchte Autos verkauft worden. In diesem Jahr dürften es lediglich 125.000 bis 135.000 Neufahrzeuge sein. Dies entspreche einem Umsatzrückgang zwischen 800 und 900 Millionen Euro.

Der Griff nach Fahrzeugen, die eine Nummer kleiner sind, äußert sich auch im Werkstattgeschäft. Bei Reparaturen muss für kleinere Autos in der Regel etwas weniger ausgegeben werden, zudem sitzt bei den typischen Kunden das Portemonnaie weniger locker. Dabei wird für viele Händler das Werkstattgeschäft eigentlich wichtiger: Besonderes kleinere Händler sagen, dass sie für 2010 kaum noch mit einem nennenswerten Neuwagengeschäft rechnen. Sie müssen ihren Umsatz mit der Werkstatt machen. Die vielen Neuwagen aus dem Boomjahr 2009 werden mangels Mängeln erst einmal nicht zu Besuch kommen (Mit Material der dpa).

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