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Nissan Juke kommt zu Preisen ab 16.990 Euro

Bestellung ab Juni, Auslieferung ab Oktober 2010

Rolle (Schweiz), 31. Mai 2010 – Auf dem Genfer Autosalon 2009 stand er als Studie Qazana und fiel mit einem ungewöhnlichen Design auf: der Nissan Juke. Auf dem Genfer Salon 2010 hatte die Serienversion Premiere und nun kommt das Kleinwagen-SUV auf den Markt. Mit einer Länge von 4,13 Metern tritt der Juke in die Fußstapfen des größeren Qashqai. Der Neuling soll Schwung ins Kleinwagensegment bringen, das bisher von Schräghecklimousinen wie VW Polo, Opel Corsa oder Ford Fiesta dominiert wird.

Drei Motoren und drei Getriebe

Zum Marktstart in Europa bietet Nissan einen Diesel und zwei 1,6-Liter-Benziner an, die alle die Euro-5-Norm erfüllen. Völlig neu bei Nissan ist der 190 PS starke Topmotor, ein Benzindirekteinspritzer mit Turbo. Der zweite Benziner ist ein Sauger und leistet 117 PS, der 1,5-Liter-Diesel bringt 110 PS. Neben einem Front- gibt es auch einen Allradantrieb. Der nicht aufgeladene 1,6-Liter wird mit einer Fünfgang-Schaltung kombiniert, optional gibt es eine stufenlose CVT-Automatik. Für den 1.5 dCi hat Nissan eine Sechsgang-Schaltung vorgesehen. Mit demselben Getriebe wird der Topbenziner ausgeliefert – aber nur in der Fronttriebler-Version. Der Allradler hat serienmäßig das CVT-Getriebe.

Allradantrieb mit Torque Vectoring

Der Allradantrieb basiert auf dem von anderen Nissan-Baureihen bekannten, elektronischen System, wird jedoch um eine Torque-Vectoring-Funktion ergänzt: Das Antriebsmoment wird nicht nur zwischen vorn und hinten, sondern zusätzlich zwischen den Hinterrädern verteilt. Ziel ist es, in Kurven dem äußeren Hinterrad zusätzlich Drehmoment zuzuführen, um das Untersteuern zu verringern.

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