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Sommerreifen-Test deckt Mängel an geplantem EU-Label auf

GTÜ und ACE verglichen zwölf Pneus der Größe 205/55 R 16

Noten A bis G

Bei dem neuen EU-Label werden in jeder Disziplin die Einstufungen A bis G vergeben. In puncto Rollwiderstand war die bescheidene Note E die beste Einstufung. Im Nassgriff sieht es etwas besser aus. Zumindest ein "A" ist beim Testsieger Continental Premium Contact 2 zu finden. Erschreckend hingegen das Billigprodukt aus China, der Wanli mit der schlechten Note "E": Dort, wo die besten Pneus nach einer Vollbremsung aus 100 km/h zum Stehen kommen, rauscht das Billigprodukt noch mit mehr als 50 km/h vorbei. Ein Auffahrunfall mit schwersten Verletzungen für die Insassen wäre die Folge. Beim Abrollgeräusch brilliert der Champiro von GT Radial, doch der gehört zu den unsichersten bei Nässe. Unverständlich: Die Aquaplaning-Eigenschaften eines Reifens sind nach jetzigem Stand kein Kriterium im EU-Labeling. Dabei macht der Test den Unterschied zwischen dem Billigreifen Wanli, der schon bei 66 km/h zum Schwimmer wird, und dem Goodyear, der noch mit 87 km/h die Spur hält, deutlich.

"Label muss verbessert werden"

Das Fazit laut GTÜ und ACE: Das neue Reifenlabel beschreibt die Eigenschaften von Reifen nur ungenügend. Wichtige Kriterien in puncto Sicherheit fehlten völlig. Deshalb wollen sich die beiden Testorganisationen für eine "Optimierung" der Kriterien für das EU-Label einsetzen.

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