Wer Netzwerkbegrenzungen umgehen will, kann dafür Protokolle nutzen, die immer zur Verfügung stehen – etwa HTTPS. Ein SSL-Tunnel verbindet sich so zu einem speziell konfigurierten Apache-Webserver, der als externer Proxy Anfragen annimmt.
Das nicht mehr ganz neue Internet Protokoll Version 6 schleppt noch einige Probleme mit sich: Eines davon ist das für die Autokonfiguration im LAN nötige, aber unsichere Neighbor Discovery Protocol.
Der Datenschutz ist ein Kind der modernen Kommunikation. Trotz der Gnade der späten Geburt versäumte der Datenschutz die Anpassung an die Revolution des Internets nahezu völlig. Viele Konzepte und Denkschemata des Datenschutzes stammen auf der Prä-Internet-Zeit. Deswegen lohnt es sich, diese Kommunikationstechniken zur rekapitulieren.
Mac OS X 10.7 kommt mit gleich drei Firewall-Systemen, die alle IPv6-fähig sind: die Anwendungs-Firewall, das Firewall-Utility ip6fw und das neue Tool "pf". Über das sehr mächtige Werkzeug "pf" könnte man ganze Bücher schreiben. Aber die wesentlichen Merkmale lassen sich natürlich kompakt zusammenfassen.
Wer echtes IPv6 per DSL-Leitung haben will, hat derzeit nur wenig Auswahl. Noch liefert kaum ein großer Provider das Protokoll aus. Bis dahin helfen Übergangstechniken, von denen die IPv6-Tunnel sogenannter Tunnelbroker (Gogo6, Sixxs) sehr gut funktionieren.
Lutz Donnerhacke ist der Vertreter der europäischen Internetnutzer in dem Gremium, das Whois prüfen soll. Er zeigt die Widersprüche im Konzept und im Auftrag der Whois-Arbeitsgruppe.
Mit einer Generalprobe für den gleichzeitigen Betrieb von IPv4 und IPv6 wollen einige der größten Internet-Inhalteanbieter die Einführung von IPv6 vorantreiben und gleichzeitig Fehler zu Tage fördern.
In Behörden und Unternehmen neu zu beschaffende Netzwerkkomponenten sollten auf jeden Fall IPv6 beherrschen. Doch was heißt das genau? Eine Hilfestellung für Ausschreibungen hat das RIPE als "Dokument 501" zusammengestellt, das Sie auf heise Netze in deutscher Übersetzung finden.
Die automatische IPv6-Einrichtung nutzt auf einigen Betriebssystemen per Vorgabe die Hardware-Adresse der Netzwerkschnittstelle. Solche Adressen sind im Internet leicht wiederzuerkennen. Abhilfe schaffen die Privacy Extensions, mit denen sich zusätzliche, über Zufallszahlen generierte und wechselnde IPv6-Adressen erstellen lassen.
Für individuelle WLAN-Anmeldung mit Nutzername und Passwort braucht es weder einen Linux-Server mit Freeradius noch spezielle Hardware. Schon der Windows Home Server 2003 kann mit etwas Nachinstallieren und Konfigurieren WLAN-Stationen per 802.1X/Radius authentifizieren.
Vor 15 Jahren wurde der erste Standard verabschiedet, der das Protokoll IPv6 unter diesem Namen definierte.
E-Mail und Groupware bilden den größten Batzen an nach zurüstender Funktion. Doch durch Aktivieren einiger Bordmittel und mit kostenlosen Dreingaben aus Redmond bedient ein Windows Home Server auch viele andere Dienste.