Mandriva legt die Weiterentwicklung seiner Linux-Distribtion in die Hände der Community. Doch die Linux-Gemeinde entwickelt seit fast zwei Jahren den äußerst erfolgreichen Mandriva-Fork Mageia. Was soll sie jetzt bloß mit dem Original anfangen?
Einen ganzen Schwung größerer Änderungen gab es bei den Treibern für AMD-, Intel- und Nvidia-Grafik. Das neue x32-ABI will die Vorteile von x86-64-CPUs nutzen, aber den Overhead von 64-Bit-Code vermeiden. Btrfs soll flotter arbeiten und Yama verhindern, dass ein Prozess einem anderen in den Speicher schaut.
Vom 23. bis zum 26. Mai findet auf dem Berliner Messegelände der LinuxTag 2012 statt. Bei 260 Vorträgen und 120 ausstellenden Unternehmen und Projekten erwartet die Besuchern ein vielfältiges, abwechslungsreiches Programm.
Aktuelle Versionen von Fedora, OpenSuse, Mandriva und einigen anderen Distributionen starten das System bereits mit Systemd. Das neue Init-System bringt eigene Werkzeuge zur Konfiguration und Diagnose mit und erfordert andere Kniffe als Sysvinit, wenn es Probleme gibt.
Canonical will Ubuntu im kommenden Jahr als dritte Desktop-Plattform neben Windows und Mac OS etablieren. Auf dem Weg dorthin lauern allerdings Gefahren.
Linux 3.4 bringt einen ganzen Strauß von Änderungen an den Treibern für Grafikchips vom AMD, Intel und Nvidia. Der kommende Kernel enthält zudem einen weiteren USB-DisplayLink-Treiber und legt weitere Grundlagen zur besseren Unterstützung von Hybrid-Grafik wie Nvidias Optimus.
Bei einer Reihe von Distributionen kümmert sich mittlerweile nicht mehr Sysvinit, sondern Systemd um den Systemstart. Das neue Init-System verspricht den Bootprozess zu beschleunigen und erfordert keine explizite Konfiguration der Abhängigkeiten zwischen Systemdiensten; nebenbei schafft es einige distributionsspezifische Eigenarten aus der Welt.
Hardcore-Gamer sind unter Linux rar gesät: Falls Linuxer überhaupt spielen, starten sie Windows-Spiele im Emulator oder begnügen sich mit typischen Kurzweilern wie Tetris oder Mahjongg. Vielleicht liegt es daran, dass sie mit Linux schon genug Spielspaß haben.
Btrfs soll flotter und fehlertoleranter arbeiten. Linux 3.4 unterstützt bereits jetzt Chipsätze, die Intel erst nächstes Jahr einführen will. Greg Kroah-Hartman übt Druck auf die Zcache-Entwicklung aus.
Für Precise Pengolin haben die Entwickler den Unity-Desktop weiter verbessert und um neue Funktionen wie die Menüsuche ergänzt. Zudem bietet Hersteller Canonical nun auch für Desktop-Installationen eine Update-Garantie von fünf Jahren.