Aktuelle Versionen von Fedora, OpenSuse, Mandriva und einigen anderen Distributionen starten das System bereits mit Systemd. Das neue Init-System bringt eigene Werkzeuge zur Konfiguration und Diagnose mit und erfordert andere Kniffe als Sysvinit, wenn es Probleme gibt.
Bei einer Reihe von Distributionen kümmert sich mittlerweile nicht mehr Sysvinit, sondern Systemd um den Systemstart. Das neue Init-System verspricht den Bootprozess zu beschleunigen und erfordert keine explizite Konfiguration der Abhängigkeiten zwischen Systemdiensten; nebenbei schafft es einige distributionsspezifische Eigenarten aus der Welt.
Hardcore-Gamer sind unter Linux rar gesät: Falls Linuxer überhaupt spielen, starten sie Windows-Spiele im Emulator oder begnügen sich mit typischen Kurzweilern wie Tetris oder Mahjongg. Vielleicht liegt es daran, dass sie mit Linux schon genug Spielspaß haben.
Für Precise Pengolin haben die Entwickler den Unity-Desktop weiter verbessert und um neue Funktionen wie die Menüsuche ergänzt. Zudem bietet Hersteller Canonical nun auch für Desktop-Installationen eine Update-Garantie von fünf Jahren.
Mit dem lokalen Wiki Zim erstellt man in einem komfortablen Editor verlinkte Wiki-Seiten. Das Programm, das ohne Server-Software auf dem lokalen PC läuft, verwendet unter Linux, Mac OS X und Windows dasselbe Datenformat, was beim Austausch oder Parallelbetrieb hilft.
Der neue Desktop, den Google seinem Chrome OS spendiert hat, wird dem System auch nicht zum Durchbruch verhelfen – im Gegenteil.
Microsoft hat in der neuesten Auswertung der Linux Foundation nur knapp die Top 20 der Gruppen und Firmen verpasst, die am meisten zum Linux-Kernel beitragen. Das ist dem Unternehmen aber nur gelungen, weil es schlechten Code angeliefert und dann langsam verbessert hat.
Red Hat hat als erstes Open-Source-Unternehmen einen Jahres-Umsatz von über 1 Milliarde US-Dollar erzielt – gerade, weil das Unternehmen voll auf freie Software setzt.
Epiphany heißt jetzt "Web" und wirkt wie ein Smartphone-Browser. Die Desktop-Umgebung nutzt den Bildschirmplatz effizienter und verzichtet bei manchen Anwendungen im Vollbild auf eine Fensterleiste. Zudem bringt die neue Version zahlreiche Detailverbesserungen.
Mit dem zweiten großen Update tauscht Suse nicht nur den Kernel komplett gegen einen deutlich neueren aus, sondern bringt mit offizieller Unterstützung für Btrfs und Container-Virtualisierung Funktionen, die bei anderen Distributionen nicht zu finden sind.